EFH Tuggen mit Einliegerwohnung
Grundstücksanalyse, Bauherrenberatung, Machbarkeitsstudie
Eine private Bauherrschaft prüfte, ob ein bestehendes grosses Einfamilienhaus so weiterentwickelt werden kann, dass mehrere eigenständige Wohneinheiten entstehen. Ziel war eine fundierte Abklärung der baulichen Möglichkeiten, Potenziale und Kosten als Grundlage für die weitere Projektentwicklung.

EFH mit Einliegerwohnung
Was war die Ausgangslage?
Die Bauherrschaft besass ein grosses Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und dazugehörigem Grundstück. Im Raum stand die Idee, das Gebäude künftig so umzunutzen, dass zwei vollwertige Wohneinheiten für zwei Familien entstehen, ergänzt durch eine separate Einliegerwohnung.
Zwar bestand bereits eine grobe Vorstellung der gewünschten Nutzung, viele Fragen waren jedoch noch offen. Insbesondere war unklar, welche baulichen Potenziale das Grundstück tatsächlich bietet, ob Erweiterungen oder Anbauten möglich sind und wie sich eine sinnvolle Trennung der Wohneinheiten umsetzen lässt. Auch der grobe Kosten- und Budgetrahmen musste erst eingeordnet werden.
Wie lautete die Aufgenstellung?
Ziel war es, die Entwicklungsmöglichkeiten des Grundstücks und des Bestandsgebäudes systematisch zu prüfen und der Bauherrschaft eine klare Richtung für das weitere Vorgehen aufzuzeigen.
Die Aufgabenstellung umfasste insbesondere:
- Durchführung einer Grundstücksanalyse als Basis der Projektentwicklung
- Prüfung von Ausnützungsreserven und Erweiterungsmöglichkeiten
- Untersuchung einer geschossweisen Trennung der Wohneinheiten
- Entwicklung erster Varianten und Volumenstudien
- grobe Einordnung von Kosten, Budgetrahmen und Realisierbarkeit
- Prüfung der grundsätzlichen Bewilligungsfähigkeit
Was habe ich geleistet?
Ausgangspunkt bildete eine Grundstücksanalyse, auf deren Basis die baulichen Möglichkeiten und Einschränkungen geprüft wurden. Dabei wurde untersucht, ob zusätzliche Volumen, Anbauten oder Umstrukturierungen sinnvoll und zulässig sind und wie die verschiedenen Wohneinheiten funktional voneinander getrennt werden können.
In mehreren kleinen Studien wurden unterschiedliche Varianten erarbeitet und gemeinsam mit der Bauherrschaft diskutiert. Parallel dazu wurden grobe Kostenannahmen erstellt und die Anforderungen der verschiedenen Parteien geschärft, um ein realistisches Gesamtbild zu erhalten. Ziel war es nicht, eine detaillierte Planung vorwegzunehmen, sondern eine klare Wegrichtung aufzuzeigen.
Im nächsten Schritt wurde das Projekt gemeinsam mit einem Unternehmer weitergedacht, der sowohl Planung als auch Bauleitung übernehmen konnte. Aufgrund des überschaubaren Umfangs und der Zielsetzung erwies sich diese Lösung als sinnvoll, da Architektur und Bauleitung aus einer Hand erfolgen.
Was war das Ergebnis?
Die Bauherrschaft erhielt eine klare Entscheidungsgrundlage und eine nachvollziehbare Entwicklungsstrategie für das Grundstück und das bestehende Gebäude. Die Variantenstudien zeigten auf, wie mehrere Wohneinheiten sinnvoll realisiert werden können und welche Schritte dafür notwendig sind.
Der Mehrwert der Zusammenarbeit lag insbesondere in:
- Klarheit über bauliche Potenziale und Grenzen
- Einer realistischen Einordnung von Kosten und Budgetrahmen
- Einer sauberen Projektaufgleisung vor der Detailplanung
- Einer abgestimmten Lösung für mehrere Parteien
Das Projekt ist bewilligt und wird im Jahr 2026 umgesetzt.
