Reiheneinfamilienhaus Eschenbach SG
Bauherrenberatung, Beratung Einsprache
Eine private Bauherrschaft zog mich hinzu, um ein benachbartes Bauprojekt in Eschenbach fachlich zu überprüfen. Ziel war eine unabhängige Einschätzung der baurechtlichen Situation sowie eine sachliche Beratung zum weiteren Vorgehen.

Symbolbild Bauprojekt Eschenbach: Nach Einsprache angepasst
Was war die Ausgangslage?
Angrenzend an das bestehende Eigenheim der Auftraggeberschaft wurde ein Bauvisier gestellt und ein Bauprojekt bei der Gemeinde eingereicht. Im Vergleich zur umliegenden Bebauung wirkte das geplante Vorhaben in Volumen, Höhe und Massivität deutlich überproportioniert.
Für die private Bauherrschaft stellte sich die Frage, ob diese Wahrnehmung rein subjektiv ist oder ob das Projekt tatsächlich von den geltenden baurechtlichen Vorgaben abweicht. Da entsprechende Abklärungen für Laien kaum nachvollziehbar sind, wurde ich beigezogen, um das Projekt unabhängig zu prüfen und fachlich einzuordnen.
Wie lautete die Aufgenstellung?
Ziel war es, das eingereichte Bauprojekt sachlich und fundiert zu überprüfen und der privaten Bauherrschaft eine klare Entscheidungsgrundlage zu liefern. Im Vordergrund stand nicht eine Konfrontation, sondern eine fachliche Klärung der Situation.
Die Aufgabenstellung umfasste:
- Beschaffung und Sichtung der Projektunterlagen bei der Gemeinde
- Prüfung der relevanten Bau- und Zonenreglemente
- Einordnung behördlicher Grundlagen und Auslegungen
- Beurteilung, ob das Projekt korrekt und reglementskonform geplant ist
- Beratung der Bauherrschaft hinsichtlich möglicher Handlungsoptionen
Was habe ich geleistet?
Die Projektunterlagen wurden systematisch analysiert und mit den geltenden baurechtlichen Vorgaben abgeglichen. Dabei erfolgte eine vertiefte Prüfung der relevanten Reglemente, Zonenvorschriften sowie behördlicher Entscheide und Auslegungspraxis.
Im Zuge dieser Prüfung zeigten sich mehrere Punkte, bei denen Vorgaben nicht oder nur sehr weit ausgelegt berücksichtigt worden waren. Diese Aspekte wurden nachvollziehbar dokumentiert und gemeinsam mit der Bauherrschaft besprochen. Auf dieser Grundlage wurde eine sachlich begründete Einsprache ausgearbeitet und bei der Gemeinde eingereicht.
Was war das Ergebnis?
Im weiteren Verfahren bestätigte sich die fachliche Einschätzung. Das Bauprojekt musste in mehreren Punkten angepasst werden, um den geltenden baurechtlichen Vorgaben zu entsprechen.
Der Mehrwert für die private Bauherrschaft lag insbesondere in:
- Einer unabhängigen und fachlich fundierten Einschätzung
- Klarheit darüber, ob und warum ein Einschreiten sinnvoll ist
-Einer sachlichen Begleitung ohne Eskalation
- Erhöhter Sicherheit im Umgang mit einem komplexen Verfahren
Für die Auftraggeberschaft bedeutete dies vor allem Beruhigung und Vertrauen: Das Projekt wurde korrekt überprüft, das Vorgehen war gerechtfertigt und die eigenen Interessen wurden sachlich vertreten.
